Die Ungewissheit darüber, wie die US-Notenbank FED mit dem Anleihekaufprogramm vorgehen wird ist vorbei und auch der große Verfallstag am Freitag lastet nicht mehr auf den Märkten. Zeit also, sich einmal genau mit den Chancen im US-Technologieindex Nasdaq 100 zu beschäftigen. Da gibt es viel Potential auf der Chartunterseite. Doch auch für eine Rally bieten sich durchaus Chancen. Wofür genau sich der Markt entscheiden wird, sehen wir in der kommenden Woche. Welche Setups sich planen lassen, verraten die Charts allerdings schon jetzt.

Bärisch seitwärts seit 3 Wochen

Den Bullen im Nasdaq 100 dürfte inzwischen klar geworden sein, dass sich fundamental etwas geändert hat. Denn die Korrektur nach dem Run aufs Allzeithoch bei 16.767 Punkten läuft durchaus anders als einige der vorangegangenen Kursrücksetzer. Anstatt schnell runter und schnell wieder rauf ging es diesmal nur schnell nach unten. Der Weg nach oben gestaltet sich zunehmend schwieriger. Denn die Erholungsgewinne der 2. Dezemberwoche wurden in der gerade vollendeten Woche wieder abverkauft. Durch dieses hin und her hat sich einen Tradingrange zwischen 16.440 Punkten und 15.540 Punkten ausgebildet. Oben wollte niemand kaufen. Unten steigt die Gefahr eines Durchbruchs. Spielt der Markt dieses Szenario, gibt die Doppelung der Range in die Chartunterseite ein Ziel im Bereich der Marke von 14.600 Punkten vor.

Der Tageschart gibt wenig Anhaltspunkte

Auf Grund der großen Kursspanne von der Rangeunterseite zum Ziel der Short-Breakout-Strategie macht der Blick in die untergeordnete Zeiteinheit des Tages Sinn. Denn Zwischenstationen auf dem Weg nach unten geben immer wieder Anhaltspunkte für Gewinnmitnahmen bzw. die Beurteilung des vorherrschenden Momentums. Allerdings war das Aufwärtsmomentum vom Zwischentief bei 14.600 Punkten so groß, dass es kaum Rücksetzer gab. Lediglich das kleine Zwischentief bei 15.285 Punkten zeigt die Möglichkeit einer leichten Unterstützung auf.

Raum für eine Rally ins Jahresende ist gegeben

Bei allem negativen Impact aus den letzten Handelstagen sollten kurzfristig agierende Händler allerdings nicht nur die Short-Seite im Blick haben. Denn was schnell tief fällt, kommt regelmäßig auch schnell ein gutes Stück zurück. Im Falle eines Rebounds kann es hier auch flott wieder nach oben gehen. Denn der hohe Abgabedruck ohne großartige Erholung sowie die Tatsache, dass nach Überschreitung der eng beieinanderliegenden Verlaufshochs bei 15.922 Punkten und 15.960 Punkten keine nennenswerten Widerstände in den kleinen Zeiteinheiten vorhanden sind, heben das Potential für eine kleine Rally.

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Ihr Mike Seidl