WTI scheint derzeit um die Marke von 110,00 US-Dollar einen Preisbereich erreicht zu haben, der keine weiteren Käufer mehr anzieht. Sollte es hier zu nachhaltigen Abgaben kommen, haben Short-Setups Aussichten auf Erfolg. Doch auf Grund der hohen Schwankungsbreiten in den vergangenen Monaten, kann sich das Chartbild schnell ändern. Wo derzeit Chancen lauern, erfahren Sie in der Dienstagsausgabe von Tickmill’s täglichen Tradingideen.

Verkaufsignal im Tageschart

Die Preise für ein Fass der Sorte WTI konnten sich zum wiederholten Mal nicht klar über der Marke von 110,00 USD etablieren. Zwar lag das Vorwochenhoch mit 111,48 USD mehr als 1 Prozent über diesem Drehbereich – was technisch zur Entstehung eines Aufwärtstrends im größeren Sinn gesorgt hat – doch der Abverkauf von diesem Level ließ nicht lange auf sich warten. Direkt zum Start der neuen Handelswoche kam Verkaufsdruck auf, der aus charttechnischer Sicht ein Verkaufssignal generiert hat. Findet dieses Bestätigung durch weiter fallende Preise, bieten die Zwischentiefs bei 100,45 USD und 95,55 USD – im Kontext mit dem Aufwärtstrend – die nächsten Zielbereiche. Wobei die Marke um 100,00 USD zum heutigen Handelsauftakt bewiesen hat, dass es sich um einen Supportbereich handelt. Der Bruch dieses Bereiches spielt zukünftigen Short-Setups in die Karten.

Das Potential der Abwärtsphase im Detail

Der Blick in untergeordneten Chartverlauf der Stunde offenbart die trendige Umkehr der Nachfrage im das Widerstandslevel von 110,00 USD. Direkt am Verlaufshoch bei 111,48 USD hat sich ein Doppeltop etabliert, dass im weiteren Verlauf mit Kursen unterhalb von 106,62 USD einen Abwärtstrend ins Leben gerufen hat. Kurzfristige angelegte Handelssetups finden nun an den wichtigen Verlaufstiefs der vorangegangenen Aufwärtsphase Orientierung. Zu nennen sind hierbei die neben den Bereits in der Analyse des Tagescharts erwähnten Zwischentiefs um die Level von 102,30 USD und 97,32 USD. Die Planung einer möglichen Aufwärtsphase wird im Video besprochen.

Darauf müssen Sie im WTI derzeit unbedingt achten

Die Tatsache, dass es im Tageschart des WTI diverse ineinanderfließende Trendgrößen gibt, macht es unabdingbar das Risikomanagement sehr restriktiv zu fahren und die eigenen Setups am richtigen Trend auszurichten. Sollte sich die weltwirtschaftliche Lage weiter verschlechtern, dürfte dies zu einer sinkenden Nachfrage nach Öl führen. Kommt es auf Grund geopolitischer Spannungen jedoch zu einem Engpass, werden wirtschaftliche Einflussgrößen verändert. Die Angebotsverknappung dürfte dann zur Fortführung der Aufwärtsdynamik führen.

Videobesprechung

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Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl