Der Reiz im Trading besteht häufig darin, die Tiefs im Markt herauszufinden und nach einer Abwärtsphase so früh wie möglich wieder auf steigende Kurse zu setzen. Doch die Angst davor, zu früh dran zu sein und Verluste zu erleiden, führt oft zu deutlich verspäteten Einstiegen. Aktuell zeigten die Indices durch neue Trends einen gestarteten Richtungswechsel an. Wie Sie jetzt profitieren und welcher Index der stärkste ist, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von Tickmill’s Research am Sonntag.

DOW 30 als solide Grundinvestition

Zugegeben, der DOW 30 bietet im Vergleich zum technologielastigen NASDAQ 100 nicht ganz so viel Nervenkitzel. Doch die Performance der letzten Wochen kann sich auch im DOW sehen lassen. Zum Wochenschluss notierte der Index bei gut 32.600 Punkten und damit rund 11 Prozent höher als an seinem Jahrestief im Juni bei gut 29.650 Punkten. Der Markt hat die schlechte Nachricht um die Rezession in den USA gut weggesteckt und auch die Ergebnisse der laufenden Berichtssaison stellen für die positive Kursentwicklung derzeit kein Hindernis dar. Als weiteres positives Zeichen ist der Umstand, dass im DOW 30 nun sogar auf Wochenbasis ein Aufwärtstrend zu erkennen ist. Dessen Entstehung wurde vor 2 Wochen mit dem Ausbruch über das Junihoch bei 31.883 Punkten besiegelt und in der letzten Handelswoche bestätigt. Bleiben die Käufer weiterhin in Kauflaune, bietet der historische Verkaufsbereich bei gut 33.475 Punkten den nächstgelegenen Zielbereich im Wochentrend.

Die zweite Börsenreihe hat es in sich

Auf der Suche nach etwas mehr Action ist der NASDAQ 100 keinesfalls die einzige Möglichkeit. Denn der deutlich breiter aufgestellte RUSSEL 2000 steht dem Technologieindex derzeit in nichts nach. Mit etwas mehr als 15 Prozent Performance kann sich die Erholung nach dem Kursrutsch zum Jahrestief bei gut 1.640 Punkten sehen lassen. Technisch gesehen stellt der Aufwärtstrend im Tageschart weitere Kursgewinne in Aussicht. Zumindest dann, wenn der nahe Widerstand bei 1.920 Punkten erfolgreich aus dem Markt genommen werden kann. In diesem Fall stellen die höhergelegenen Pivotlevel bei 1.950 Punkten und 2.60 Punkten Anlaufbereiche dar, an denen mit weiteren Kauforders zu rechnen ist. Sollte der RUSSEL 2000 zum Start in die neue Handelswoche jedoch zur Schwäche neigen, liefert der Ausbruchsbereich bei 1.795 Punkten – Trendbildung blaue Linie – die erste Unterstützung als planbaren Anlaufpunkt.

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Erfolgreiches Trading wünscht Ihnen

Ihr Mike Seidl